Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft
Der erste Ultraschall ist für die werdenden Eltern meist ein ganz besonderer Moment, da er der erste visuelle Kontakt zum Baby ist.
Die Ultraschalluntersuchung, auch Sonografie genannt, ist Teil der Schwangerschaftsvorsorge und hilft die Entwicklung des ungeborenen Babys zu überwachen. Nach deutschen Richtlinien sind in der Schwangerschaft drei Routine Untersuchungen vorgesehen, die jeweils im ersten, zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel stattfinden. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Untersuchungen. Treten unerwarteterweise Komplikationen auf oder werden Auffälligkeiten festgestellt, werden natürlich weitere Ultraschalluntersuchungen durchgeführt.
Dank moderner Ultraschallgeräte, lassen sich Schwangerschaftsverlauf und Entwicklung immer früher und in optisch guter Qualität darstellen. Dies kann in 2D, 3D, 4D oder Doppeler-Ultraschall erfolgen. Aber Vorsicht: Nur die üblichen 2D Untersuchungen werden von der Krankenkasse übernommen. Eine 3D oder 4D Untersuchung kann bis zu 250 Euro kosten. Dabei wird entweder vaginal oder über die Bauchdecke festgestellt, ob Auffälligkeiten vorhanden sind. Anders als beim Röntgen, sind keine Nebenwirkungen für Mutter und Kind zu befürchten.
Erste Ultraschalluntersuchungen
Im Stadium zwischen 9. und 12. Schwangerschaftswoche, wird meist die Vaginalsonographie vorgezogen. Dabei wird der Schallkopf in die Scheide eingeführt. So lassen sich Gebärmutter, Gebärmutterschleimhaut und Embryo gut erkennen. Auch der Herzschlag des Babys ist bereits zu hören. Bei der ersten Untersuchung können Bauchhöhlenschwangerschaften und Mehrlingsschwangerschaften diagnostiziert werden. Fehlbildungen oder -entwicklungen lassen sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht erkennen.
Zweite Ultraschalluntersuchung
Zwischen der 18. und 22. Woche findet die zweite Vorsorgeultraschalluntersuchung statt. Hier bietet sich ein deutlicheres Bild des Babys und neben Nabelschnur, Fruchtwasser, Plazenta und Gebärmutterhals, lassen sich Körpermaße und Proportionen des Babys messen. Jetzt kann der Arzt auch Hinweise auf kindliche Fehlbildungen erkennen und diagnostizieren. Die zweite Untersuchung ist meist die wichtigste und aufwendigste und kann deshalb auch gerne mal eine ganze Stunde dauern. Der zweite Ultraschalltermin ist auch gleichzeitig die beste Zeit das Geschlecht des Babys zu bestimmen, vorausgesetzt das Baby ist von reichlich Fruchtwasser umgeben und hat die Füße nicht zwischen den Beinen eingezogen.
Dritte Ultraschalluntersuchung
In der 29. bis 32. Schwangerschaftswoche wird dann die dritte Ultraschalluntersuchung vorgenommen. Hier werden noch einmal Feststellungen zum Wachstum und Schätzungen zum eventuellen Geburtsgewicht des Babys vorgenommen. Des weiteren werden der Sitz der Plazenta, Gebärmutterhals, Kindeslage und Fruchtwassermenge geprüft, um sich mit allen Eventualitäten auf die Geburt vorzubereiten. Ist vielleicht ein Kaiserschnitt notwendig? Besteht das Risiko, dass sich das Baby bei der Entbindung in der Steißlage befindet?
Fast alle werdenden Eltern nehmen die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch, natürlich kann niemand dazu gezwungen werden, aber die meisten möchten dann doch gerne wissen was im Bauch passiert und wie sich das neue Leben entwickelt.
[CG]
Bild: Christian Fraaß/Pixelio.de
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[...] weißt, ob es ein Junge oder Mädchen wird, hast du vielleicht Glück und der Arzt kann es bei der Ultraschalluntersuchung sehen. Auch ein Organscreening ist zwischen der 20. und 24. SSW [...]
[...] der 29. und 32. Woche statt, hier wird vor allem überprüft, ob das Kind richtig liegt. Mit den Ultraschallbildern hat die werdende Mutter die ersten Fotos ihres Kindes in den [...]