Typische Schwangerschaftsbeschwerden

Im Allgemeinen wird die Schwangerschaftszeit von 40 Wochen (SSW) in drei Trimester unterteilt. Dabei ist vor allem das erste Trimester oftmals von der Anpassung des mütterlichen Organismus an die neue Situation geprägt. Gerade in dieser Zeit wird die eigentliche Vorfreude allerdings durch die manchmal auftretende morgendliche Übelkeit und das Schwangerschaftserbrechen getrübt. Während das zweite Trimester der Schwangerschaft den meisten Frauen kaum Beschwerden bereitet, kann das letzte Schwangerschafts-Drittel schon etwas beschwerlicher werden. Schließlich nimmt mit zunehmendem Leibesumfang die Beweglichkeit ab und kleine Wehwehchen treten durch die Entwicklung des Kindes  auf. Schwangerschaftseschwerden können vorkommen, sie müssen es aber nicht. Dennoch sollten sich Frauen durch diese Beschwerden nicht beunruhigen lassen, sondern sich mit Spaziergängen und Gymnastik fit halten.

Rückenschmerzen gehören einfach dazu

Durch die Entwicklung in der Schwangerschaft bleibt kaum eine Frau von Rückenschmerzen verschont. Diese können in jeder SSW auftreten, machen sich meistens aber erst in den letzten Wochen und Monaten vor der Entbindung extrem bemerkbar. Schließlich sind jetzt die Muskeln und Bänder des Rückens einer sehr starken Belastung ausgesetzt. Schwimmen, vor allem aber Rückenschwimmen, das Tragen von bequemen Schuhwerk und Schwangerschaftsgymnastik können Rückenschmerzen allerdings um ein Vielfaches vorbeugen. Erst wenn die Rückenschmerzen von Blutungen begleitet sind oder ein brennen beim Wasserlassen auftritt, sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Dies könnten nämlich Zeichen für den Wehenbeginn sein.

Wasseransammlungen im Körper

Nicht nur nach einem anstrengenden Arbeitstag sind Schwellungen an den Knöcheln und den Beinen keine Seltenheit. Diese rühren von Wasseransammlungen im Gewebe her und können daher verschiedene Ursachen haben. Wenn sich eine Frau allerdings regelmäßig vom Arzt untersuchen lässt und dieser normale Blutdruck-, Urin – und Gewichtswerte feststellt, muss die Frau sich keine unnötigen Sorgen machen. Um Wasseransammlungen vermeiden zu können sollte die Schwangere möglichst oft die Beine hochlegen und diese beim Sitzen nicht übereinanderschlagen. Darüber hinaus sollte sie den Kochsalzkonsum drastisch einschränken. Sollten allerdings Schwellungen im Gesicht oder an den Händen bereits nach dem Aufstehen sichtbar sein und diese dann von Sehstörungen und Kopfschmerzen begleitet sein, sollte in jedem Fall ein Gynäkologe konsultiert werden.

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Bild: © Farina3000 – Fotolia.com


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