Schwangerschaftsstreifen: Richtige Vorbeugung und Pflege

Richtige Pflege kann Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Richtige Pflege kann Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

In der Schwangerschaft wird das Bindegewebe von Frauen einem echten Härtetest unterzogen. Schnelles Bauchwachstum führt bei Schwangeren zu einer Überdehnung der Haut. Vor allem die Lederhaut, die zweite Hautschicht des Körpers, in der die Kollagenfasern des Bindegewebes liegen, verliert in der Schwangerschaft durch die Dehnung und durch den Einfluss diverser Schwangerschaftshormone an Elastizität. Die Folge sind häufig unschöne rot-blaue Schwangerschaftsstreifen, die nach der Geburt als weiße, längliche Narben auf Bauch und Brüsten, aber auch an Po und Oberschenkeln zurückbleiben.

Leider gibt es keine Garantie gegen die lästige Streifenbildung, unter der circa 70 Prozent aller Schwangeren zu leiden haben. Die Neigung zu Schwangerschaftsstreifen ist meist genetisch bedingt und kann nur eingeschränkt beeinflusst werden. Trotzdem gibt es einige Tricks und Pflegemaßnahmen, mit denen man zumindest vorbeugen und die Folgen etwas abmildern kann.

Für die Schwangerschaftspflege gibt es heute zunächst im Handel eine Vielzahl von Pflegeprodukten, die ein wirkungsvolles Vermeiden von Schwangerschaftsstreifen in äußerst verschiedenen Preisklassen versprechen. Und tatsächlich kann man jeder Frau nur raten, sich für die Zeit ihrer Schwangerschaft ein gutes Pflegeprodukt für die Pflege der strapazierten  Problemzonen anzuschaffen. Vor allem der Bauch sollte mit beginnendem Wachstum mindestens einmal täglich eingecremt oder eingeölt werden, um die Streifenbildung in Grenzen zu halten.

Um die Haut in der Schwangerschaft richtig zu pflegen, muss man nicht einmal unbedingt das teuerste Produkt auswählen. So schnitten bei einem Produkt-Test der Zeitschrift Öko-Test von 19 Cremes und Ölen 13 in ihrer Hautverträglichkeit mit “sehr gut” ab. Zu den wenigen Cremes, die gesundheitsschädliche Konservierungsstoffe oder Paraffine enthielten, gehörten nicht die billigeren Varianten, sondern zwei der teureren Mittel aus der Apotheke. Bei der Auswahl eines Pflegeproduktes sollte also weniger der Preis, sondern die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Inhaltsstoffe entscheidend sein. Manche Frauen benutzen auch einfach Oliven- oder Babyöl, um sich zu pflegen. Zu den Klassikern unter den Pflegeprodukten gegen Schwangerschaftsstreifen zählt vermutlich Frei-Öl aus der Apotheke.

Auch Jojoba-, Mandel- oder Calendula-Öle sind besonders gut zur Pflege geeignet, da sie die Durchblutung der Haut fördern. Zupfmassagen, kalte Duschen und Massagen mit einem Luffa-Handschuh sind optimale Maßnahmen zur Durchblutungsförderung und können mit einem Pflegeprodukt sehr gut unterstützt werden.

[BS]

Bildquelle: Simone Hainz / Pixelio.de


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